Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Lumdatal

Schulsozialarbeit

 

Seit September 2006 ist an der Gesamtschule Lumdatal die Stelle einer Schulsozialarbeiterin bzw. eines Schulsozialarbeiters installiert. Sie ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Schulalltags geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Alle Bereiche, die Lehrer zeitlich oder fachlich bedingt nicht abdecken können, sind durch die Sozialarbeit optimal besetzt. Hier geht es zum Beispiel darum, Schüler in Einzelsituationen zu betreuen, wenn es stundenweise nicht möglich ist, sie im normalen Regelunterricht zu beschulen. Zu weiteren Aufgaben der Sozialpädagogin zählen unter anderem Hospitationen im Unterricht, Beratung von Eltern und Lehrern und die Intervention bei aktuellen Konflikten.
Dabei ist die Zielsetzung, Schwächen im Sozialverhalten, die den Schülern die Teilnahme am geregelten Schulalltag erschweren, abzubauen und Stärken zu fördern. Weiterhin sollen Schüler an unserer Schule für den Berufsalltag und ihre Zukunft im Allgemeinen gut vorbereitet und mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet werden.
Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist auch die Betreuung von Schulverweigerern, denen der Weg zurück in die Schule oder in eine alternative Einrichtung geebnet werden soll. Ferner hat eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen. Sie bedürfen daher einer individuellen Betreuung und Unterstützung. Hierbei reicht die Spannbreite von Problemen schulischer Art bis hin zu Problemen mit Mitschülern oder im Elternhaus. Aufgabe der Schulsozialarbeit ist es, beratend und unterstützend zur Seite zu stehen und gegebenenfalls an andere Institutionen zu vermitteln.

Außerdem ist es Aufgabe der Sozialpädagogen, sich um das Trainingsraumkonzept zu kümmern, bei dem Schülern, die im Unterricht gegen gemeinsam festgelegte Regeln verstoßen, Gelegenheit gegeben wird, über ihr Fehlverhalten zu reflektieren und adäquatere Verhaltensmuster zu finden.
In aktuellen Krisensituationen in Pause und Unterricht fungieren die Sozialpädagogen als Interventionsstelle und können deeskalierend auf die beteiligten Konfliktparteien einwirken. Weiterhin ist sie Beratungs- und Anlaufstelle für Eltern und Lehrer. Hierbei führt sie Elterngespräche, nicht selten auch gemeinsam mit anderen Institutionen, und nimmt an Klassenkonferenzen teil. Wichtig für die Unterstützung der Eltern ist unter anderem auch die enge Kooperation mit Beratungsstellen, dem Jugendamt, der Jugendgerichtshilfe, der Grünberger Gallusschule, medizinischen Einrichtungen und anderen Hilfeorganisationen, auf die die Sozialarbeiterin zurückgreifen kann und muss.
Zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel Rechtsextremismus und Gewalt, Mobbing, Mediennutzung etc. werden Projekte mit Schülern und Eltern durchgeführt. Die Schulsozialarbeit erfährt einen regen Zulauf von Eltern, Schülern und Lehrern. Mittlerweile konnte die Schulsozialarbeit auf zwei Stellen erweitert werden, die von Sebastian Pawlowski und Corina Konradi ausgeübt werden.