Förderkonzept der GSL

Förderung bei LRS / Dyskalkulie

Termine:
Zu Beginn des Schuljahres für Schülerinnen und Schüler, die bereits überprüft und bei denen die entsprechende Schwäche festgestellt wurde. In einer Klassenkonferenz wird abgestimmt, ob weiterhin LRS oder Dyskalkulie zu bescheinigen ist. Wird erneut die Aussetzung der Benotung beantragt, muss der Schüler, die Schülerin am speziellen Förderkurs für seine Jahrgangsgruppe teilnehmen. Der Förderplan muss die Schwächen präzisieren und Fördermaßnahmen und deren Ergebnisse überprüfen. Für Übergänger aus der Grundschule erfolgt die Zuweisung in LRS Kurse nach Aktenlage bzw. in den ersten Wochen nach Überprüfung und Feststellung durch die Klassenkonferenz. Neu ermittelte Schülerinnen und Schüler werden ebenfalls den Förderkursen zugeordnet.

Förderung in den Jahrgängen 5 und 6 bei Leistungsschwäche in den Fächern Mathematik und Englisch

In niveauabhängigen Kursen werden Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen gefördert oder gefordert. Ziel ist die angestrebte Kurswahl zu erhalten bzw. in einen erweiterten Leistungskurs versetzt zu werden.

Förderung bei Nichtversetzung

In den ersten vier Wochen des Schuljahres erstellen die Lehrerinnen und Lehrer der neuen Klassen mit den abgebenden Lehrern einen Förderplan. Schwächen und Stärken werden analysiert und besonders Förderschwerpunkte in den Fächern gesetzt, die im letzten Schuljahr zur Nichtversetzung geführt haben. Angebote von Hausaufgabenhilfe aber auch die Initiierung von außerschulischen Maßnahmen können mit den Eltern vereinbart werden. Grundlage der Förderung ist ein Förderplan. Besondere Stärken des Schülers sollen eruiert und gefördert werden – eventuell als Ausgleich für negative Leistungen in anderen Bereichen.

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Auffälligkeiten im psychosozialen Bereich und Versagen im Arbeits- und Sozialverhalten

Die Klassenkonferenz beschäftigt sich zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien mit diesen problematischen Kindern. Frau Köhler, unsere Sozialarbeiterin, nimmt an den Konferenzen teil, da sie sich bereits ein Bild über die betroffenen Schüler gemacht hat bzw. in Situationen zugegen war, in denen Probleme mit dem Schüler, der Schülerinnen zu klären waren. Sollten die Auffälligkeiten gravierend sein, ist das Hinzuziehen der Förderschulkollegen des BFZ unerlässlich. Nötigenfalls wird die Klassenkonferenz die Überprüfung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs beantragen und im Förderplan festhalten. Es erfolgt eine unmittelbare Mitteilung an die Eltern. Außerschulische Unterstützungssysteme, wie Erziehungsberatung, Schulpsychologischen Dienst, Jugendamt, werden in die Planung einbezogen.

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Leistungsvermögen

Je nach Bedarf werden von der Klassenkonferenz Entwicklungsschwerpunkte festgelegt. Schülerinnen und Schüler erhalten im Förderplan festgeschriebene Zusatzaufgaben, werden eventuell für Wettbewerbe gemeldet. Denkbar ist auch eine Zusammenarbeit mit VHS, Universität oder weiterführenden Schulen. Innerschulisch ist der Einsatz als Lehrerassistenz denkbar, außerdem die Förderung über bestimmte Literatur z. B. in Fremdsprachen denkbar.

Förderung bei drohendem Leistungsversagen und drohender Nichtversetzung

In Klassenkonferenzen im Rahmen der Zeugniskonferenzen werden die Beobachtungen der Lehrkräfte zusammengetragen. Sind Schwächen in nur ein bis zwei Fächern zu verzeichnen, werden die Fachlehrer im Rahmen eines Förderplans Maßnahmen festschreiben, eventuell Förderkurse und Hausaufgabenhilfe oder die Eltern mit außerschulischer Förderung einbeziehen.
Ist Leistungsversagen im größeren Umfang festzustellen, wird ein Förderplanteam Maßnahmen erarbeiten und unter Einbeziehung des BFZ beraten, welche Hilfen zusätzlich möglich sind. Aber auch die Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarfs kann erwogen werden.
Darüber hinaus sollten mittels schulischer und außerschulischer Angebote Selbstbewusstsein trainiert werden, oder dem Schüler, der Schülerin Hilfen zur Arbeitsorganisation gegeben werden.

Unterstützungssysteme:

Förderkurse in der Schule
Hausaufgabenhilfe
Betreuung durch Schulsozialarbeiterin
Trainingsraum
BFZ
Schulpsychologischer Dienst
ambulante Familienhilfe über das Jugendamt
Teilnahme an privater Nachhilfe
Teilnahme an AG’s mit besonderen Schwerpunkten
Erziehungsberatung