Berichte 2011-2012

 

Studienreise nach Rom vom 11.-16.06.2012 sehr gelungen

34 Schülerinnen und Schüler der Klassen G9a und G9b besuchten in der Wanderwoche zusammen mit ihren Lehrern Fr. Devynck-Jungk, Fr. Rausch, Fr. Runge und Hr. Ewald die “ewige Stadt”. [...Bericht aus GAZ, vom 27.06.12]

 

 

Schüleraustausch 2012

26. Schüleraustausch zwischen der Gesamtschule Lumdatal und dem Collège der Allendorfer Partnerstadt Nouvion sur Meuse: sonnige Tage und tränenreicher Abschied

 

Vom 20. bis 30. März verbrachten 20 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Lumdatal mit ihren französischen Partnern bei strahlendem Sonnenschein als Rahmenprogramm eine abwechslungs- und erlebnisreiche Zeit. Der Austausch, der die deutschen Schüler zunächst nach Nouvion in den französischen Ardennen führte, um im Anschluss an diesen Aufenthalt die französischen Gäste in Allendorf zu empfangen, wurde von Marie-Laure Gaston und Elise Eveillard und von Barbara Runge und Sabine Stühmeier begleitet.

Die Allendorfer Schüler konnten in Frankreich vielfältige Eindrücke sammeln, führte doch das Programm wieder nach Paris, wo neben einer Stadtrundfahrt und dem Besuch von Montmartre auch eine Führung durch die Kathedrale Notre-Dame vorgesehen war. In Charleville besuchten die Austauschteilnehmer das weltweit bekannte Marionetteninstitut und veranstalteten eine Photo-Rallye, die durch die historischen Gassen dieser malerischen Hauptstadt der Ardennen führte. Der Schulalltag präsentierte sich abwechslungsreich, da Madame Gaston neben dem obligatorischen Unterrichtsbesuch einen Workshop für kreatives Schreiben organisiert hatte. Überaus herzliche Aufnahme erfuhren die deutschen Gäste in den französischen Familien.

Angekommen in Allendorf/Lumda, stimmte ein Frühstück in der Cafeteria der GSL die Austauschteilnehmer auf den Aufenthalt ein. Brigitte Brahms-Herrmann und ihre FAN (Französisch am Nachmittag)-Schüler aus dem 6. Schuljahr begrüßten die Gäste mit szenischem Spiel in der Sprache Molières und zeigten, welch hohen Stellenwert die französische Sprache an der Gesamtschule Lumdatal genießt. Auch die „Singschnäbel“ hatten sich eine freundliche musikalische Begrüßungsgeste ausgedacht. Eine gute Gelegenheit zur deutsch-französischen Kommunikation bot das abwechslungsreiche Sporttunier, welches die G 9a mit ihrem Klassenlehrer Markus Ewald für den Austausch engagiert vorbereitet hatte.

Während des Aufenthaltes war die Gruppe auch zu Gast bei Bürgermeisterin Anette Bergen-Krause im Allendorfer Rathaus und wurde anschließend von Walter Deissmann im Heimatmuseum empfangen.

Eine Tagesfahrt führte zum Frankfurter Flughafen und in die Frankfurter Innenstadt, ein weiterer Programmpunkt sah das Mathematikum in Gießen vor und den Besuch des Hallenbades an der Ringallee, der allen Beteiligten einen Riesenspaß bereitete. Die Besichtigung der Licher Brauerei rundete den Aufenthalt für die französischen Gäste ab.

Nun liegt es bei den Austauschteilnehmern, die Eindrücke und Erfahrungen in einem Reisetagebuch festzuhalten und zu gestalten.Überaus herzlich haben auch die deutschen Eltern die Gastschüler aufgenommen und betreut, so dass beim Abschied viele Tränen der Rührung flossen.

Mit großer Freude sieht die GSL Lumdatal dem nächsten Austausch in 2013 entgegen, der mit dem 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Allendorf/Lumda und Nouvion sur Meuse zusammenfällt.

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Foto privat: Deutsch-französische Austauschgruppe vor dem Eulenturm in Allendorf/Lda.

 

 

Mathewettbewerb 2012

Der hessische Mathematikwettbewerb fand wieder für die Schüler der achten Klassen statt. Für die Achtklässler der Gesamtschule Lumdatal (GSL) ist er eine gute Messlatte, die eigene Leistung im Fach Mathematik zu überprüfen. Für die Fachlehrer ist der Test oft Orientierungshilfe. Die klassenbesten Matheschüler werden somit festgestellt. Diese vertreten die Schule am nächsthöheren Wettbewerb auf Kreisebene im März..

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Schulleiter Klaus-Dieter Gimbel (li) und Fachleiter Karl-Ludwig Waldschmidt (re) der GSL überreichten den Siegern die Urkunde. Sie gratulierten den Schülern zu ihrem Erfolg. Diese fünf Schüler werden im März beim Kreisentscheid für die GSL antreten: Tobias Pfeil und Johanna Rau (2. Schülerin von links) schafften jeweils 33,5 Punkte, Johanna Krause (1. v. li) 41,5. Diese drei starteten in der Gruppe A. In der Gruppe B siegte Pia Weimer (mi) mit 38 Punkten und in der Gruppe C holte Jasmin Weiher (1. Schülerin von rechts) 39,5 Punkte.

20 Jahre Ehrenamt in der Schülerbücherei

Die “gute Seele” der Schülerbücherei

Das ist gelebtes Engagement in einem Ehrenamt. Seit 20 Jahren ist Christel Reeh ehrenamtlich in der Schülerbücherei der Gesamtschule Lumdatal tätig. Sie begann im Jahre 1992 – zu einer Zeit, als ihre Tochter Schülerin der Schule war – und hat die Tätigkeit weiter ausgeführt. Schulleiter Gimbel zitierte eine Aussage von Joachim Gauck – „unsere Gesellschaftsform ist ohne Verantwortung nicht möglich, Verantwortung in der Familie, Verantwortung im Ehrenamt und in der Politik als Wähler.“. Er dankte Frau Reeh für die Jahre der Verbundenheit, für ihren Einsatz und ihre Organisation. Sie hat den Aufbau der Bücherei von einer kleinen Handbücherei zu einer Bücherei mit nunmehr ca. 3000 Titeln begleitet. Mehrmalige Umzüge innerhalb der Räumlichkeiten der Gesamtschule wurden von ihr mit organisiert und vorbereitet. Neubeschaffungen, Inventarisierung und Ausleihe gehören zu ihrem Aufgabenbereich. Sie koordiniert die Einsätze der ehrenamtlichen Helferinnen und führt die Einführung durch.

Seit fast 10 Jahren unterstützt sie auch die Abwicklung der lernmittelfreien Bücher am Ende und Anfang des Schuljahres.
Christel Reeh ist über die Jahre zu einem wichtigen und ganz festen Bestandteil im Bereich des Angebotes Schülerbücherei – Leseförderung – an der Gesamtschule Lumdatal geworden.

Es dankte der Personalrat, Daniel Miller, der Schülerrat, Jolien Könitz, die Kolleginnen Deußing-Parsch und Devynck-Jungk als Betreuerinnen der Lernmittelfreiheit und Schulleiter Klaus-Dieter Gimbel im Kreise des Kollegiums.

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Foto privat
2. Rh. SL Gimbel, PR Miller
1. Rh. SR Könitz, LMF Deußing-Parsch, Christel Reeh, LMF Devynck-Jungk

Führung durchs Gießener Stadttheater

„Aus der Kräfte schön vereintem Streben erhebt sich wirkend erst das wahre Leben.“

(Dieses Zitat von Friedrich Schiller ziert den Haupteingang des Gießener Stadttheaters)

„Es war es eine geniale Führung.“ –Dies ist eine der ausschließlich positiven Rückmeldungen aus unseren Klassen G 9a und G 9b, die zusammen mit den Klassenlehrern Markus Ewald und Barbara Runge im Februar an einer Führung durch das Gießener Stadttheater teilnahmen.

Diesen besonderen Vormittag hatten wir Behzad Borhani zu verdanken, der uns interessante und ungewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen ermöglichte. Er ist ein junger und fröhlicher Mitarbeiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Gießener Stadttheater, welches 1907 eröffnet wurde. Das im Jugendstil erbaute Theater mit den zwei bekannten griechischen Musen Thalia und Melpomene über dem Entrée wurde durch die Investitionen der Gießener Bürger erbaut und ist somit „ein Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns“. Heute spielt das Stadttheater jährlich ca.1 Million Euro ein. Die Eintrittspreise sind relativ niedrig, Karten gibt es von 3,50€ bis 30€, da jeder die Möglichkeit haben soll, das Theater zu besuchen. Es bietet drei verschiedene Unterhaltungssparten: das Musiktheater, das Tanztheater und das Schauspiel. Während unserer Führung bekamen wir Einblicke in die Jugendarbeit, die Öffentlichkeitsarbeit, die Bühnenbildanfertigung, den Bühnenaufbau und die Maske, in der wir sogar Echthaarperücken anprobieren durften. Und zwischendurch gab es immer wieder kleine, amüsante Aktionen, wie zum Beispiel einen Catwalk auf dem roten Teppich oder einen kleinen Fruit-Choir. Durch die unheimlich sympathische Art, mit der Herr Borhani uns die Arbeit mit Künstlern nahegebracht hat, waren wir alle, einschließlich unserer Klassenlehrer, vollkommen begeistert. So lautet das allgemeine Urteil: „Großartige Führung, hundert Prozent weiterzuempfehlen!“ Der gemeinsame Besuch eines Theaterstückes soll sich nun anschließen.
Saskia Fug und Jeanette Rausch, G 9b der GSL

 

 

Autorenlesung in der Gesamtschule Lumdatal

Ende Februar fand in der Aula der Gesamtschule Lumdatal eine Lesung des österreichischen Autors Hans-Jürgen Böhm statt unter dem Motto „Lesefroh“.

Es ist das persönliche Anliegen des Salzburgers, Kinder zwischen 7 und 14 Jahren zum Lesen zu motivieren.
Der Schriftsteller hat seine Programme zur Leseförderung schulstufengerecht auf das Alter der Teilnehmer abgestimmt und bietet dazu verschiedene Varianten an. Die Schule entschied sich für „Lesefroh 50“, d. h. vier Einheiten, die je eine Stunde dauern.

Für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 hat der Autor unterschiedliche Themen angeboten: Kinderkrimi, Liebesgeschichten und soziale Netzwerke. Böhm las aus seinen Werken „Anschlag auf den Tortenkönig“, „Verbotene Liebe“ und „Verbotene Geheimnisse“ vor.

 
BoehmLesung1

Es war eine etwas andere Veranstaltung als üblich, eine sogenannte „Mitmachlesung“. Immer wieder unterbrach er seine Lesungen, um so die Schüler in eine Diskussion einzubinden, dabei zeigten sie auch reges Interesse.

Diese Veranstaltung wurde vom Förderverein der GSL finanziert. Als „Belohnung“ für die Teilnahme konnte die Schule aus einer vorgegebenen Liste 50 Kinder- und Jugendbücher auswählen.

Die Organisation der Lesung lag in den Händen der beiden Deutschlehrer Thorsten Hall (Fachbereichsleiter Deutsch) und Karin Deußing-Parsch (Schülerbücherei).

 

 

(18.02.2012)
Gesundheitswoche an der Gesamtschule Lumdatal
23. Schulskikurs auf der Tauplitzalm in Österreich - Kooperation mit der Gesamtschule Mücke geglückt

Besondere Angebote für die SchülerInnen der Stufe 6

Im Rahmen ihrer Gesundheitswoche nutzten 32 Jungen und Mädchen der Gesamtschule Lumdatal die Chance, auf der Tauplitzalm in Österreich an einem Schulskikurs teilzunehmen. Um auch für die kommenden Jahre den Fortbestand dieser erfolgreichen Veranstaltung zu sichern, hatte man sich im Vorfeld mit der Gesamtschule Mücke abgesprochen und eine gemeinsame Fahrt organisiert. Unter der Leitung des Lehrers Markus Ewald (GSL Allendorf) und Gaby Greb (GS Mücke)
wurde der Schulskikurs für 46 SchülerInnen vorbereitet und die Kinder konnten sich auf eine erlebnisreiche Woche freuen.

Das Reiseziel beider Schulen war die Tauplitzalm, die zu den ältesten Wintersportgebieten Österreichs zählt und auf einer Höhe von rund 1650m liegt. Das schneesichere Skigebiet ist gerade für Anfänger sehr geeignet, da es recht überschaubar ist und viele Anfängerpisten bietet. Aber auch Fortgeschrittene und Profis können attraktive Pisten auf der Alm vorfinden. Aus diesen Gründen fährt die Gesamtschule Lumdatal bereits schon seit vielen Jahren auf die Tauplitzalm.
In der Zeit vom 11. bis zum 17.02.2012 waren beide Schulen im „Naturfreundehaus“ untergebracht. Die Kommunikation und Integration beider Schulen funktionierte von Beginn an reibungslos und auch die Einteilung der Schüler/innen in die einzelnen Skigruppen ergab keinerlei Probleme. 

Den Kindern wurde ein buntes Programm geboten, das neben dem Skifahren eine Menge anderer Dinge beinhaltete. So demonstrierte der ehemalige Hausmeister der Allendorfer Schule den Kindern, wie man sich richtig um das Skimaterial kümmert, die Kinder wurden über Pistenregeln informiert, es gab einen Informationsabend über Lawinengefahren, es wurde ein Spieleabend durchgeführt und einige Kinder konnten beim Tischtennisturnier ihr Können unter Beweis stellen. Da das Wetter leider nicht ganz so gut mitspielte, und die Pisten wegen Sturmgefahr nicht geräumt wurden, fielen eineinhalb Tage für das Skifahren aus. Allerdings hatten der Schneesturm und bis zu 6m Schneehöhe auch einen großen Erlebniswert für unsere Schüler/innen. Daher vertrieb man sich die Zeit mit der Wahl zu Mr. und Mrs. Tauplitzalm. Auch wurden eine Schneeballschlacht sowie der Bau eines Iglus eingeschoben. Nebenbei wurden Zimmer kontrolliert und eine Wochenaufgabe fertig gestellt, die am letzten Abend präsentiert wurde. Am Abschlussabend demonstrierten die Kinder in Kleingruppen Sketche, trugen Gedichte vor oder sangen mit den Lehrkräften verschiedene Lieder.

Die Fahrt auf die Tauplitzalm war ein großer Erfolg für beide Schulen.

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Die SchülerInnen der Stufe 6 der Gesamtschule Lumdata,l die sich nicht für die Skifreizeit entschieden haben, hatten in der Woche unter dem Thema Gesundheit verschiedene Angebote außerhalb des Stundenplanes. Die Kinder durchliefen die Projekte Erste-Hilfe unter der Leitung des DRK Gießen, Suchtprävention – Kinder stark machen, Gesunde Ernährung und ein Sportprojekt. Der Besuch des Eisstations in Frankfurt beendete für die Kinder die Gesundheitswoche mit vielen neuen Eindrücken.

 

 

Projekt- und Wandertag am 06.12.11

Am Projekttag haben alle Klassen fern vom Stundenplan an Projekten in der Schule und auch an außerschulischen Stätten gearbeitet.Als Beispiele seien hier benannt:

Projekt der Schulsozialarbeit „Gesunde Ernährung und Bewegung“
Dieses Projekt wurde an zwei Tagen in Zusammenarbeit mit der Lehrbeauftragten der Uni Gießen fürErnährung, Dr. biol. Dipl. oec. troph. Sabine Poschwatta-Rupp durchgeführt. Die Dipl. Sozialpädagoginnen Inga Köhler und Sabina Thiel begleiteten den Ablauf der Projektarbeit. Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Sabine Poschwatta-Rupp hatte sich neben dem Thema gesunde Ernährung einige spezielle Experimente einfallen lassen, so lernten die Schüler in rund 30 Minuten aus Milch und Essig eine einwandfreie „Knete“ aus „Kasein“ herzustellen, die beliebig formbar ist. Innerhalb von zwei Tagen trocknen daraus geformte Figuren aus und werden steinhart. Dieses Prinzip wird in jeder Molkerei genutzt, denn aus Kasein werden Käse, Quark und Joghurt hergestellt. Mit einer Eis-Maschine ohne Strom wurden Eiskreationen wie „Banana-Split“ hergestellt. Als Kühlaggregat diente eine einfache Schüssel mit Eis, fügt man dem Eis einfaches Speisesalz hinzu, entsteht eine Kühlmischung, die bis zu minus 21,3 Grad Celsius erreichen kann. Dafür ist aber eine Mischung von 33 Gramm Salz auf 100 Gramm Eis notwendig. „NaHCO3 +CH3COOH - CH3COONa + H2O+ CO2“ so kompliziert lautet die Reaktionsgleichung für den magischen Luftballon, der sich von alleine aufbläst. Da hinter verbirgt sich einfacher Essig und Backpulver. Füllt man etwas Essig in eine Flasche und etwas Backpulver in einen Luftballon, den man dann über die Flasche stülpt, bläst die chemische Reaktion ganz von alleine den Ballon auf. Außerdem wurden grüne Spiegeleier gebacken. Die zweite Hälfte des Unterrichtstages diente der sportlichen Ertüchtigung. In der Sporthalle wurde ein Parcours mit vielen neuen Sportgeräten aufgebaut, den alle Schüler durchlaufen mussten. Der Spaß und der Umgang mit neuartigen Sportgeräten wie einem „Waveboard“ standen dabei im Mittelpunkt.

Projekt „Bewerbungstraining für Schüler der Abschlussklassen und der G9“
Das Bewerbungstraining stand auf dem Stundenplan für die Klassen G9a und G9b und H9c. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Gießen wurde in den beiden G-Klassen ein intensives Bewerbungstraining durchgeführt. Wie breit gefächert der Fragenkatalog dabei war, überraschte sogar die Klassenlehrerin.

Die Klassen 9c wurde in dem Bewerbungstraining von der KKH begleitet. Die Schüler bekamen von außerschulischen Personen ganz neue Impulse und Hinweise zu ihrem Auftreten bei dem Bewerbungsverfahren.

Projekt „Musik aus Bolivien“
Musiklehrer Harald Kraehe stellte seiner Klasse 6b Musik und Kultur anderer Kulturen vor. Er hatte Gastmusiker Heyson Vargas Flores aus Bolivien eingeladen. Herr Vargas Flores kam aus Marburg und stellte traditionelle bolivianische Instrumente vor. Bei den Blasinstrumenten eine Quena, Zampona und die Tarká und Charango. Bei den Rhythmusinstrumenten Bombo und Chajchas.

Projekt „ Konfliktlösung“
In Zusammenarbeit mit „Unvergesslich weiblich“ wurde den Schülern eine gewaltfreie Konfliktlösung nahegebracht. Das Bewusstmachen des Umganges mit den täglichen Konflikten in den Pausen, aber auch im Unterricht und die möglichen Lösungsansätze, beschäftigten die Schüler in diesem Projekt. Diese Konflikte führen immer wieder zu Störungen im Schulalltag und in der Klassengemeinschaft. Ziel war es, den Schülern aufzuzeigen, wie sie ihre Konflikte in der Klasse besser und vor allem gewaltfrei lösen können.

 

„KomPo7“ vom 15.11. – 17.11.11

ALLENODRF/LDA. (pm). „Was willst du denn mal werden?“ oder „Was willst du denn machen, wenn du mit der Schule fertig bist?“ Das sind Fragen, die bestimmt jeder Teenager schon einmal gestellt bekommen hat. Oftmals lautet die Antwort: „Da bin ich mir noch nicht sicher.“ Gleichzeitig kennt man die jährlichen Zahlen von Ausbildungsstellen, die aus vielerlei Gründen unbesetzt bleiben. Um dieser Dringlichkeit einer kontinuierlichen Berufsorientierung weiterhin fachgerecht zu begegnen, hat die Gesamtschule Lumdatal (GSL) im Rahmen ihres Berufsorientierungskonzepts nun zum zweiten Mal das Kompetenzfestellungsverfahren „KomPo7“ vom 15.11. – 17.11.11 durchgeführt.

Hiermit soll den Schülerinnen und Schülern schon früh die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsfeldern ermöglicht werden. Ein erstes Sich-Gedanken machen, was man über einen Beruf wissen möchte und was man von einem Ausbildungsberuf bzw. einer Praktikumsstelle erwartet, fand hier statt.

38 Schülerinnen und Schüler der Klassen H/R 7 nahmen somit teil, um erste Erkenntnisse und Vorstellungen über das Berufsleben zu konkretisieren. Mit Selbsteinschätzungsbögen, dem Allgemeinen Interessen- und Strukturtest (AIST-R) und zahlreichen Übungen zur Bildung von Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Problemlösestrategien wurde ein erstes Profil erstellt, dass den Schülern mögliche Stärken, Fähigkeiten und Interessen, die zur Berufsorientierung nötig sind, aufzeigt. Höhepunkt war das ausführlich vorbereitete Jobinterview. Hierzu erklärten sich die Ausbildungszuständigen der Firma Weiss Umwelttechnik aus Reiskirchen-Lindenstruth, Ulrich Münster, und der Firma Bender aus Grünberg, Peter Feldbusch und Dieter Wössner, dankenswerterweise bereit.

Die drei Wirtschaftsvertreter beantworteten zahlreiche Fragen der jungen Schülerinnen und Schüler und gaben Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten, Firmenstruktur und Tätigkeitsfelder von Auszubildenden und Praktikanten.

Diese Kontaktaufnahme diente auch der Anbahnung eines Schulterschlusses zwischen regionalen Betrieben und der GSL. Hiermit möchte sich die Schule gemeinsam mit Betrieben der obigen Frage „Was willst du mal nach der Schule machen?“ stellen.

Die Erkenntnisse der drei intensiven Arbeitstage fanden ihren Abschluss in einem ausführlichen Kompetenzprofil, das für jeden Schüler angelegt wurde und das in einem 20-minütigem persönlichen Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrern besprochen wurde. Gesammelt wurden alle Erkenntnisse und besuchten Veranstaltungen zum Bereich Berufsorientierung der hiesigen Schüler im extra angeschafften Berufswahlpass. Stellt man sich die jetzigen Schüler beim Zusammenstellen ihrer Bewerbungsunterlagen in der Zukunft vor, ist abzusehen, dass sich ein solcher kontinuierlich geführter Berufswahlpass positiv in den Bewerbungsunterlagen zum Praktikum oder zur Ausbildung bemerkbar macht.

Um das Projekt zu realisieren, lud der zuständige OLOV Beauftragter Daniel Miller das sechsköpfige KomPo7 Team des Bildungswerks der hessischen Wirtschaft e.V. Region Mittelhessen mit Mirjana Krolzik an die GSL ein. Gemeinsam mit den Lehrern Rainer Niemann, Karl-Ludwig Waldschmidt und den Sozialpädagoginnen Inga Köhler und Nadine Burger wurde der Grundstein für die kontinuierliche Berufsorientierung an der GSL gelegt, findet doch in der achten Klasse das erste zweiwöchige Betriebspraktikum statt. Viele weitere Aspekte und Begegnungsmöglichkeiten, zum Beispiel der Besuch von Ausbildungsmessen, Betriebsbesichtigungen, Einladen von Wirtschaftsvertretern und anderes, die die GSL bietet, werden den Fokus für die jetzigen Siebtklässler weiterhin auf die Berufsorientierung legen, um so unsere Kinder auf ein hoffentlich erfolgreiches Berufsleben nach der Schule vorzubereiten.

Daniel Miller
OloV Beauftrager der Gesamtschule Lumdatal

 

Kompo1

Schüler der Klassen H/R 7 der GSL haben am Verfahren zur Kompetenzfeststellung teilgenommen

 

 

Klassenausflug nach Bonn am 10.11.2011

Besuch des Bundesministeriums und „Haus der Geschichte“

Allendorf an der Lumda (mw). In der Gesamtschule Lumdatal in Allendorf (Lumda) beschäftigten sich die Schulklassen R10b und R10c im Politik- und Wirtschaftsunterricht mit der Thematik Internationale Sicherheitspolitik. Um genaueres über das Thema zu erfahren, besuchte der Jugendoffizier Herr Klein diese Schüler und hielt einen Vortrag über die aktuelle Sicherheitspolitik, wie z. B. der Einsatz in Afghanistan und die Piraterie in der Wüste von Afrika.

Im Anschluss daran besuchten die Schüler der R10b und R10c am Donnerstag, 10. November 2011, mit dem Fachbereichsleiter GL Herrn Miller, das Bundesministerium in Bonn. Zuerst schauten sie sich das Museum ''Haus der Geschichte'' an. Dort wurde die deutsche Geschichte von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart durch faszinierende Originalobjekte und Inszenierungen vorgestellt.

Aufgeteilt in Teams veranstalteten die Schüler dort eine Rallye mit verschiedenen Fragen und Suchaufgaben über die Geschichte. Danach gingen die Schulklassen in das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und aßen dort zu Mittag. Später hielt der Jugendoffizier Herr Knöll einen ausführlichen Vortrag im Besucherzentrum des BMVgs. Er erklärte die Aufgaben und Abläufe in der Marine und einiges Interessantes über internationale Bündnisse in denen sich die Bundeswehr befindet.

Nach einer erlebnisreichen Reise in die Geschichte trafen die Schulklassen um 18:00 Uhr wieder an der Gesamtschule Lumdatal ein. Der Ausflug war sehr interessant, da man viele neue Informationen erhalten hat und sich weiterbilden konnte. Man sah anschauliche Bestandteile der Geschichte und konnte sich so in die damalige Zeit hinein versetzen. Besonders das hinzuholen von Experten zu tagespolitischen Themen, wie z.B. Krisenregionen auf der Welt ist wichtig für einen aktuellen und modernen Politikunterricht. So könne pointiert und zeitnah auf das rasante politische Tagesgeschehen mit Schülern eingegangen werden, so Fachleiter Miller.

Liebe Grüße Marlena :-)

Bonn2011

Teilnehmer der Bonn Fahrt 2011