Berichte 2010-2011

 

Schüleraustausch mit dem Collège Nouvion-sur-Meuse vom 29.03. bis 08.04.2011
Bericht mit pädagogischer Wertung

1. Vorbereitung der Begegnung

In diesem Jahr nehmen 20 Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges und des Realschulzweiges (Jahrgangsstufen 8 und 9 ) am Austauschprogramm teil.

Alle Teilnehmer stehen seit November 2010 in regelmäßigem Kontakt (Brief, E-mail, Telefon) mit den Austauschpartnern. Die Gruppenbildung seitens des Collège erfolgte für diesen Austausch relativ spät, da es am Collège zu personellen Neubesetzungen kam und die Organisation vor Ort erst geregelt werden musste. Die Vorbereitung erfolgte in der unterrichtlichen Arbeit.

Neben dem landeskundlichen Schwerpunkt und einem allgemeinen Überblick über die einzelnen Programmpunkte (Programm, siehe Anlage) wurden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, sich während des Austauschs in einfachen Situationen sprachlich einzubringen. Dazu zählte beispielsweise, dass sie in der Gastfamilie in der Lage sein sollten, über sich und ihre Familie zu sprechen, einfache Tischgespräche zu führen, über ihre Hobbys zu reden, Wertungen vorzunehmen. Die Schüler erhielten den Auftrag, bei Tisch mindestens fünf Äußerungen pro Tag zu tätigen und diese in den Tagesbericht aufzunehmen.

Während des Aufenthaltes sollten die Schülerinnen und Schüler Tagesberichte und einen Aufsatz über das französische Schulsystem schreiben. Vom besuchten Unterricht sollten sie Kurzprotokolle anfertigen. Des Weiteren erhielten sie den Auftrag, ihre Gastfamilie und ihren Austauschpartner auf französisch zu präsentieren und ein Vokabelheft für neue Wörter und Wendungen zu führen.

2. Durchführung der Begegnung

Das von unserer Partnerschule ausgearbeitete Programm ermöglichte den Teilnehmern, weitgehende landeskundliche und sprachliche Kompetenzen zu erwerben. Mit Interesse haben unsere Teilnehmer den Unterricht im Collège aufgenommen. Sie arbeiteten, soweit es in ihren Möglichkeiten stand, mit und wurden mehrfach von den französischen Kollegen gelobt. Außer dem Unterrichtsbesuch organisierte die verantwortliche französische Lehrkraft einen Workshop mit deutsch-französischer Partner- bzw. Gruppenarbeit zur Wortschatzerweiterung und zur Förderung der kommunikativen Kompetenz.

Wie immer stellte die Fahrt nach Paris den Höhepunkt der Begegnung dar und wurde darüber hinaus auch zu einem starken Gemeinschaftserlebnis, da uns die französischen Partner begleiteten. Sie wurden wie gewohnt in alle Aktivitäten einbezogen.

Der Austausch mit dem Collège wurde jetzt zum zweiten Mal im Zusammenhang organisiert. Unsere Schülergruppe verbringt 6 Tage in Frankreich, die Gruppen fuhren gemeinsam nach Allendorf/Lda. wo sich dann der 6-tägige Aufenthalt der französischen Schüler anschloss. Der Austausch in diesem Jahr bedeutete eine kleines Jubiläum, den wir führen seit 25 Jahren ohne Unterbrechung den Austausch mit dem Collège in Nouvion sur Meuse durch. Das Programm in Allendorf sah eine Tagesfahrt nach Eisenach, (Bachhaus, Wartburg, Point Alpha) vor und vermittelt einen Einblick in deutsche Geschichte. Die zweite Tagesfahrt für in die Metropole Frankfurt mit Besuch des Flughafens, Goethehaus, City

3. Auswertung der Begegnung

  • Der Aufenthalt wird unterrichtlich ausgewertet. Dabei führen Schülerinnen und Schüler ein Reisetagebuch.
  • Zur weiteren Korrespondenz (E-mail) mit den Partnern wird angeregt und sprachliche Hilfestellung gegeben.
  • Die interkulturellen Schwerpunkte des Programms werden unterrichtlich aufgearbeitet.
  • Eine Präsentation des Aufenthaltes für Eltern und Schulgemeinde wird vorbereitet.

Schueleraustausch2010-11
Teilnehmende Schüler des Schüleraustausches 2011

 

 

Projekttage und „Tag der offenen Tür“ an der Gesamtschule Lumdatal (Stand: 26.09.2011)

„Gemeinsam Starkes Leisten - Vielfalt unter einem Dach“, das war das Motto der diesjährigen Projekttage an der Gesamtschule Lumdatal (GSL) in Allendorf. Drei Tage hatten die Schüler Zeit, ein Projekt zu erarbeiten. Am Freitag, 23.09.2011, dem Tag der offenen Tür, präsentierten die Schülerinnen und Schüler nachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Projekte und boten damit den zahlreichen Besuchern ein buntes Bild der vielfältigen Leistungen.

Insgesamt wurden 34 verschiedene Themen bearbeitet, bei denen die teilnehmenden Schüler, losgelöst vom Stundenplan und dem Gongzeichen, Zeit genug hatten, sich in Themen zu vertiefen. So ging es beispielsweise um naturwissenschaftliche Experimente und Demonstrationen, die dann auch von den Schülern vorgeführt und erläutert wurden und großartig ankamen.

Bei den sportlichen Vorführungen wie Stomp, Zumba und Polebatics sah man viele staunende Gesichter. Wie man Papier herstellt und vieles über Achatschnecken erfuhren die Teilnehmer der entsprechenden Arbeitsgruppen, die Schüler wussten auf Fragen zum Thema natürlich die Antworten. Gesunde und dennoch leckere Ernährung stand bei einer anderen Gruppe auf dem Programm. Ihre selbstgebauten Nistkästen boten die Teilnehmer einer weiteren Gruppe zum Kauf an.

An den Außenmauern des Untergeschosses wurden während des Tages der offenen Tür farbenfrohe Wandmalereien erstellt, eine weitere Gruppe stellte 3D-Bilder nach James Rizzi her, die nächste Poster mit Hilfe der Rastervergrößerung. Darstellendes Spiel „A la francaise“ und Lateinische Sketche wurden gezeigt. Die Herstellung von Gipsmasken „Es steht dir ins Gesicht geschrieben“ und eine Modenschau „In einer anderen Haut stecken“ mit der Mode von gestern und vorgestern vorgestellt wurde, erbrachte schöne Ergebnisse. Eine Fotowand zum Thema Mobbing setzte sich mit kritischen Situationen im Schülerleben auseinander; hier sollte für diese Problematik sensibilisiert werden. Beim Schwarzlichttheater ging es um besondere Bewegungsabläufe und Effekte. Es wurden außerdem Rätsel erstellt, der Fachbereich Sport stellte sich vor, Präsentationen mit Powerpoint wurden gezeigt.

Eine Gruppe erstellte einen Videofilm über ihre Schule unter dem Motto „Highlights aus unserem Schulalltag“. Der seit zwei Jahrzehnten jährlich stattfindende Schulskikurs auf der Tauplitzalm, wurde medial aufgearbeitet und präsentiert. Tierschutz war auch ein weiteres Thema. Auf dem gesamten Schulgelände bot sich Vielfältiges. Lifemusik im Neubau lockte die Besucher an. Die Schulleitung konnte auch zahlreiche Eltern aus den vierten Klassen der Grundschulen begrüßen und in einem Rundgang die Schule präsentieren.

Der Förderverein der GSL stellte sich vor. Mitglieder hatten Würstchen, Bratgemüse und Getränke im Angebot, Kuchen wurde in der Cafeteria verkauft. Überall auf dem Schulgelände kamen zahlreiche Eltern untereinander und auch mit Lehrern zu Gesprächen zusammen. Es war eine gute und auch ein bisschen stolze Stimmung in der Schule zu spüren: Die Kinder waren stolz auf das, was sie präsentieren konnten, die Eltern wie auch die Lehrer waren stolz auf ihre Kinder. Ein Fazit ist auf jeden Fall: Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

DELF - Neun Schüler profilierten sich in Französisch

DELF - Diplôme d’études en langue française - ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat und wird vom französischen Bildungsministerium vergeben. DELF scolaire besteht aus 4 Teilprüfungen (A1, A2, B1, B2), die unabhängig voneinander abgelegt werden können. DELF ist ein Vorteil in vielen Situationen wie zum Beispiel Studium, Praktikum, Beruf, denn Englischkenntnisse allein werden schon bald nicht mehr reichen, um sich von Mitbewerbern abzusetzen. Mit diesem Zertifikat können sprachliche Kompetenzen nachgewiesen werden, die klar definiert und weltweit anerkannt sind. Französisch ist eine internationale Verkehrssprache, die über 55 Staaten von rund 131 Millionen Menschen gesprochen wird. Neben Englisch ist Französisch die Arbeitssprache in nahezu allen internationalen Organisationen.
Die Gesamtschule Lumdatal bietet allen Französischschülern die Gelegenheit, sich in einer Arbeitsgemeinschaft auf die schriftliche und mündliche Prüfung für das DELF scolaire, Niveau A1 und A2 in den Grundkompetenzen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben vorzubereiten. Die Prüfungstermine liegen jeweils im Mai/Juni des Schuljahres. Der mündliche Teil der Prüfung wird vom französischen Kulturattaché in Mainz abgenommen.
Diese Prüfung im Niveau A2 haben Henrik Deissmann, Sascha Kremer, Stefanie Mattern, Isabelle Sophie Polzer, Jeanette Rausch, Selina Sauer, Anika Sparenberg, Carla Ricarda Till und Sebastian Will abgelegt. Schulleiter Klaus-Dieter Gimbel und Fachleiterin Französisch Barbara Runge überreichten den Schülern die Zertifikate und beglückwünschten sie zu ihrem Erfolg.

 

Delf
Neun Schüler der Gesamtschule Lumdatal erhielten ihre DELF-Zertifikate.
Auf unserem Foto fehlt Isabelle Polzer.